Spezialbrauerei Schierling

Unsere Geschichte

Immer besonders.

Seit mehr als 440 Jahren existiert unsere Brauerei in Schierling – fast ein halbes Jahrtausend! Seit 1578, dem offiziellen Gründungsjahr, findet man das Brauhaus an seinem prominenten Standort in der Ortsmitte am Rathausplatz. Schon immer war die Brauerei untrennbar mit dem Bräustüberl verbunden, und mit der bewegten Geschichte von Schierling.

Immer beständig.

Weder die Pest noch Hungersnöte oder die Plünderungen während des 30-jährigen Krieges konnten der Brauerei etwas anhaben. Selbst als Schierling im Zuge der Napoleonischen Kriege dreimal erstürmt und schließlich in Brand gesteckt wurde, blieben Taverne und Brauerei verschont.

Immer speziell.

Am 1. Mai 1834 kam die Brauerei in den Besitz des Fürstenhauses von Thurn und Taxis. Neben einer unaufhaltsamen Steigerung des Bierausstoßes wurde das Brauhaus kontinuierlich ausgebaut und modernisiert. Auch die Konzentrationsbestrebungen im Brauereiwesen des fürstlichen Hauses richteten sich auf Schierling: Gegen Ende der 1920er Jahre, während der Weltwirtschaftskrise, betrieb Thurn und Taxis von ursprünglich 52 fürstlichen Brauereien nur noch die Brauerei in Schierling weiter. Bald schon ebnete das Fürstenhaus den Weg zur heutigen Spezial-Brauerei: In Schierling braute man als erste Brauerei in Bayern die Sorte Pilsener – das „Taxis Pilsener“. In den 80er Jahren avancierte die Brauerei zum „Specialitätenbrauhaus“, das „Weizen frisch vom Fass“ und das „Schierlinger Roggen“ wurden in dieser Zeit geboren.

Immer weiter.

1997 nutzte Leonhard Salleck, Geschäftsführer der Brauerei Kuchlbauer aus Abensberg, als erfahrener Bräu aus der Region die Gelegenheit zum Kauf der Schierlinger Brauerei. Seitdem schreiben wir die beständige Historie der Brauerei weiter: Als „Spezial-Brauerei Schierling“ konzentrieren wir uns neben der Produktion untergäriger Spezialitäten mit unserem legendären „Schierlinger Pils“ erneut auf das Brauen nach Pilsener Brauart. Seit 2020 erweitert die Neuauflage des „Schierlinger Roggen“ nach alter Rezeptur in jährlich limitierter Auflage das Sortiment.

2017 erfolgte der Generationenwechsel an der Spitze der Brauerei: Unter der Geschäftsführung von Jacob Horsch, dem Sohn von Leonhard Salleck, wurde die Brauerei unter Nachhaltigkeitsaspekten in puncto Brautechnologie und Eigenstromgewinnung umfassend modernisiert. Das Bräustüberl haben wir 2018 aufwändig generalsaniert und 2020 um ein stilvolles Hotel erweitert, damit unsere Gäste auch ein bisschen länger an diesem wunderbaren Ort verweilen können.

Auch in Zukunft möchten wir die Geschichte der Brauerei nicht nur fortführen, sondern aufgreifen und wiederbeleben, um diesem einmaligen jahrhundertealten Erbe gerecht zu werden.

Unsere PHILOSOPHIE

Geprägt von der Geschichte. Getragen vom Handwerk.

Aus der Geschichte der Schierlinger Brauerei, die bis tief ins frühe Mittelalter zurückreicht, wächst eine Verantwortung für uns, die wir ernst nehmen und die unser Handeln prägt.

Brauen und Genießen

Die Brauerei und das Bräustüberl gehören seit jeher zusammen – Bier brauen und genießen an einem Ort, an dieser Tradition halten wir fest und gehen mit unserem neuen Hotel noch einen großen Schritt weiter Richtung Gastfreundschaft.

Spezialist für das Besondere

Die Brauerei war Zeit ihres Lebens etwas Besonderes in doppelter Hinsicht – in Bezug auf ihre Wirtschaftskraft für die Region und als Spezialist für besondere Biere. Als Spezial-Brauerei Schierling führen wir diese Tradition fort – mit unserem legendären „Schierlinger Pils“ und einer Sortenrarität wie dem „Schierlinger Roggen“. Die Schierlinger Brauerei war übrigens das erste Brauhaus Bayerns, in dem nach Pilsener Brauart gebraut wurde.

“Fortiter in re, suaviter in modo.“

Ebenso aus dem Mittelalter, vom 5. Ordenssuperior der Jesuiten Claudio Acquaviva, stammt das Motto, unter das Leonhard Salleck die Geschäfte der Brauerei bei der Übernahme stellte: „Tapfer in der Sache, milde in der Art“. Unsere Ziele verfolgen wir sehr konsequent, aber mit dem jederzeit gebotenen Respekt für unsere Kunden und Geschäftspartner.

Brauen ist Handwerkskunst

Mit dem Kauf der Brauerei haben wir bewusst ein Zeichen gesetzt für das handwerkliche Bierbrauen und den Erhalt regionaler mittelständischer Brauereien. Mit dem von Leonhard Salleck 1997 geprägten Leitspruch „Think global, drink regional“ ist die Brauerei heute aktueller aufgestellt denn je.

Handwerk und Regionalität bedeuten für uns:

  • Wir verwenden nur natürliche Rohstoffe, vorzugsweise aus der Region. Diese Rohstoffe prägen den hauseigenen Schierlinger Geschmack.

 

  • Unser Bier wird von Menschen aus der Region mit echter Leidenschaft für das Produkt gemacht, die nicht nur den Computer überwachen. Sie begleiten unsere Biere vom Rohstoff bis zur Abfüllung.

 

  • Handwerk sichert unsere Unabhängigkeit und schafft Raum für Kreativität. Wir sind frei, außergewöhnliche Biere fernab vom Massengeschmack zu brauen und besondere Wege zu gehen.

UNsere Biere.

Als erste bayerische Brauerei haben wir uns auf das Brauen von Pils spezialisiert. Seit 1578 sind weitere Bier-Spezialitäten dazu gekommen, auf die wir mächtig stolz sind.

Schierlinger Pils

Erlesene Hopfensorten, Pilsener Braumalz und reines Quellwasser schenken dem Schierlinger Pils seinen edlen Geschmack. 

 

  • Stammwürze: 11,5 Gew.%
  • Alkoholgehalt: 5,0 % vol.
  • Zutaten: Wasser, Gerstenmalz, Hopfen

Schierlinger Hell

Würziges Helles Bier, aus erlesenen Hopfensorten und bestem Braumalz. Gebraut nach dem bayerischen Reinheitsgebot.

 

  • Stammwürze: 11,8 Gew.%
  • Alkoholgehalt: 4,9 % vol.
  • Zutaten: Wasser, Gerstenmalz, Hopfen

Schierlinger Hell Alkoholfrei

Vollmundiges, alkoholfreihes Helles aus erlesenem Hopfensorten und bestem Braumalz.

 

  • Stammwürze: 12,5 Gew.%
  • Alkoholgehalt: > 0.5 % vol.
  • Zutaten: Wasser, Gerstenmalz, Hopfen, Gärungskohlensäure

Ansprechpartner

Robert Vitti

Brauereiverwalter
Tel.: 0151 18967216
E-Mail schreiben

Felix Fersch

Braumeister
Tel.: 09451 3012
Email schreiben

Melanie Blümel

Marketing
Tel.: 09443 9101-51
E-Mail schreiben